Kontraindikationen & wichtige Hinweise zur Teilnahme am Breathwork Circle
(Conscious Connected Breathing)
Der Breathwork Circle arbeitet mit Conscious Connected Breathing – einer intensiven, aktivierenden Atemtechnik, die tiefgreifende körperliche und emotionale Prozesse auslösen kann. Anders als sanfte Atemübungen geht diese Methode bewusst in die Tiefe. Dabei können kurzfristige Reaktionen auftreten: Kribbeln, Taubheitsgefühle, Schwindel, Wärme- oder Kältegefühl, starke Emotionen oder körperliche Entladungen. Das ist normal und Teil des Prozesses – dennoch ist es wichtig, dass du die folgenden Hinweise sorgfältig liest.
Kein Ersatz für medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Ich, Hanna Kutschke, bin keine approbierte Psychotherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie oder Ärztin. Meine Arbeit als Breathwork Instructor versteht sich als präventive, bewusstseinsfördernde Selbsterfahrungsarbeit zur Persönlichkeitsentwicklung, Entspannung und Selbstreflexion. Die Teilnahme am Circle ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bitte setze laufende Behandlungen nicht eigenmächtig ab.
1. Bitte nimm NICHT teil, bzw. nur nach ausdrücklicher ärztlicher Freigabe, wenn eines der folgenden Dinge auf dich zutrifft:
Psychische Kontraindikationen:
Aktuelle oder frühere Diagnose von Psychosen, Schizophrenie oder bipolaren Störungen
Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)
Dissoziative Störungen oder Borderline-Störung
Akute Suizidalität oder schwere Depression
Unverarbeitete schwere Traumata, insbesondere aus dem Bereich sexueller oder körperlicher Gewalt
Drogen- oder Alkoholabhängigkeit
Teilnahme unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder berauschenden Medikamenten
Körperliche Kontraindikationen:
Schwangerschaft
Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit, durchgemachter Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche)
Nicht oder schlecht eingestellter Bluthochdruck
Aneurysma oder durchgemachter Schlaganfall
Epilepsie oder andere Krampfanfall-Erkrankungen
Schwere Atemwegserkrankungen (z. B. schweres oder instabiles Asthma, COPD)
Erhöhter Augeninnendruck / Grüner Star (Glaukom) oder Netzhautablösung
Schwere Osteoporose oder akute Wirbelsäulen-/Rippenverletzungen
Akute Erkrankungen mit Fieber oder kürzlich zurückliegende Operationen
Einnahme von Medikamenten, die die Krampfschwelle senken oder das Herz-Kreislauf-System stark beeinflussen
2. Bitte halte vor der Teilnahme ärztliche Rücksprache, wenn du Folgendes hast:
Behandelter, eingestellter Bluthochdruck
Leichtes oder medikamentös gut eingestelltes Asthma
Migräne
Schilddrüsen-, Nieren- oder Lebererkrankungen
Diabetes
Eine Neigung zu Ohnmacht oder Kreislaufproblemen
Psychische Vorbelastungen oder traumatische Erfahrungen, bei denen starke emotionale Reaktionen für dich belastend sein könnten
3. Sicherheit während des Circles
Du liegst auf einer Matte mit ausreichend Platz. Komm bitte ausgeruht und nüchtern (kein schweres Essen in den 2 Stunden davor).
Du steuerst jederzeit selbst: Du darfst die Intensität reduzieren oder jederzeit zur normalen, ruhigen Atmung zurückkehren. Das ist kein Aussteigen, sondern gesunde Selbstregulation.
Beende den Prozess sofort und atme normal weiter, wenn du starken Schwindel, Schmerzen, Herzbeschwerden oder Atemnot verspürst. Ich oder eine Begleitperson ist jederzeit für dich da.
Emotionale Reaktionen – Weinen, Lachen, Zittern – sind Teil des Prozesses und vollkommen willkommen.
Nach der Session bitte genug Zeit einplanen: kein Auto fahren unmittelbar im Anschluss, keine stressigen Termine. Du wirst Integrationszeit brauchen.
Im Zweifel gilt: Wenn du nicht sicher bist, ob die Teilnahme für dich geeignet ist, schreib mir vorab. Deine Sicherheit geht vor – immer.